



Wildgeflüster
Theaterspaziergang entlang der Bruchstellen eines Weges
.„Mein Leben ist ein einziger Plan D.“ sagte Theaterregisseurin Nicole Erbe. Aus dem Publikum folgte nachdenkliches Nicken und leises Kichern.
Mitten im Wald existiert der bekannte Weg plötzlich nicht mehr. Stattdessen entsteht eine Welt voller Musik, Poesie, szenischer Texte und Live-Schauspiel – eine Promenade zwischen Realität und Fiktion. Wohin sie führen wird, ist ungewiss.
Das Künstlerteam aus Expert*innen widmet sich dem Moment der Entscheidung: Sie visualisieren neue Routen, improvisieren, flicken die Scherben des Ursprungsplans, scheitern enthusiastisch am System und fordern die KI zum Duell.
Aus einer Sammlung persönlicher Geschichten, naher Erfahrungen und rührender Augenblicke entsteht mit Nicole Erbes Liebe zum Ungewohnten ein inszenierter Audiowalk. Narrativ erzählt, immersiv erlebt – zwischen Theater, Audioguide und direkter Begegnung.
Eine Ode an das Weitergehen und die Kunst der Improvisation.
Premiere: Freitag 17.Juli 2026
18.Juli/19.Juli und
24.Juli/ 25.Juli/26.Juli 2026
Freitag, Samstag und Sonntag jeweils
um 14:00, und um 18:00
Die Vorstellungen dauern anderthalb Stunden und finden auch bei schlechtem Wetter statt. Hunde (leider) nicht erlaubt, wetterfeste Kleidung und feste Schuhe empfohlen.
Die Spaziergänge sind aktuell nicht barrierefrei.
Regie und Konzept: Nicole Erbe
mit Evelyne Verhellen (Konzept, Musik, Schauspiel),
Anne Dauberschmidt (Konzept, Schauspiel),
Ilan Daneels (Konzept, Schauspiel),
Christian Klinkenberg (Komposition und Musik),
Juliane Pempelfort (Voice-over),
Isabelle Schulten (Assistenz)
TICKETS 20,00 € incl. VVK Gebühr (keine Tageskasse)
Mehr Infos unter www.kukukandergrenze.eu.
keine Tageskasse.
Treffpunkt: KuKuK an der Grenze (Eupener Str. 420, 52076 Aachen)
Parkplätze sind vorhanden, mit der Linie 14 erreichbar
Dauer: 1,5 Stunden
Querfeldein oder immer geradeaus?
„Mein Leben ist ein einziger Plan D.“
Immer wenn ich glaube, auf dem zielführenden Pfad zu sein, überrascht mich plötzlich eine Kreuzung, eine unerwartete Umleitung oder gar eine 180-Grad-Wende. Plötzlich stehe ich neben dem Gleis. Wie navigiere ich mich in diesem Durcheinander? Augen zu, rein ins Unterholz, Zaun bzw. Ärmel hoch? Tiermethoden adaptieren: Mimikry, Kopf in den Sand, totstellen? – oder doch lieber mit Intellekt, Technik oder mal die KI fragen? Kurz: Was tun wir, wenn der bekannte Weg plötzlich nicht mehr existiert?
Wir alle haben unsere gemütlichen Gewohnheiten, geliebte Rituale und 1A-Pläne, an denen wir nur allzu gerne festhalten. Umso schwerer fällt die Navigation, wenn sich plötzlich alles verändert und wir einen Plan D brauchen.
Theaterregisseurin Nicole Erbe fasst genau dieses Gefühl aus einer Sammlung persönlicher Geschichten, hautnaher Erfahrungen und rührender Augenblicke in „Wild-Geflüster – Theaterspaziergang über die Bruchstellen eines Weges“ zusammen: Ein liebevoll und schräg inszenierter Audiowalk, narrativ-erzählend und zugleich immersiv mit Theater und Audioguides.
Ihr ungewöhnliches Künstlerteam aus mutigen Expert*innen widmet sich augenzwinkernd dem Moment der Entscheidung: Sie visualisieren neue Routen, improvisieren ins Blaue, flicken die Scherben des Ursprungsplanes, scheitern enthusiastisch am System und fordern die KI zum Duell.
Bereits bei der erfolgreichen Aufführungsreihe „THEATERSPAZIEREN " mit Audioguide und Live-Schauspiel durch das Grenzgebiet“ im vergangenen Sommer plauderten Grenzpendler, Wanderenthusiasten und Dorfbewohner aus dem Nähkästchen. Sie teilten ihre ganz persönlichen Momente, in denen sich der ostbelgische Alltag plötzlich nicht mehr vertraut anfühlte. Die Geschichten häuften sich – und langsam zeichnete sich ein Muster ab, das Menschen unabhängig von Lebensstil und Herkunft verbindet.
Diesen lebendigen Austausch sammelte die Regisseurin und ließ sich gemeinsam mit ihrem Team davon inspirieren. Mit Humor und Tiefsinn verwandelten sie die vielfältigen Erfahrungsberichte in eine weitere theatrale Promenade zwischen Realität und Fiktion.
Fotos: © Jeanne Weishaupt, Walther Janssen, Sebastian Schmidt























































