La croix des fiancés

Oper

In Klinkenbergs Tonsprache verbindet sich Jazz mit Mikrotonalität, Rock mit freier Musik und dies setzt er nicht in traditionelle Notation, sondern in Graphik um. 
Eine Praxis, die in der zeitgenössischen Musik unter anderem von John Cage verwandt wurde, und die den Interpreten mehr Freiheiten bietet.(...)
Das Ergebnis ist bemerkenswert und begeistert auch Peter Swinnen, den Direktor des Brüsseler Konservatoriums.

— 6.2.2017 BRF

Premiere 18. März 2017
Alter Schlachthof Eupen Belgien

Regie und Libretto: Nicole Erbe
Komposition: Christian Klinkenberg
Bart Bouckaert: Dirigent (Brüssel)
Marie Solheid: Estelle Lefort/Sopran (Paris)
François Reiff: Jean Bermes/Bass-Bariton (Luxemburg)
Lambert Solheid: Giancarlo Paola/Tenor (Bologna)
Die Göttin des Wetters: Irmke von Schlichting/Sopran (Köln)
Ann Gontarek: Kostüme (Berlin)
Mark Kirschvink: Graphische-Film Partitur (Köln)
mit dem Ensemble 88 (Maastricht) und dem Christian Klinkenberg Orchester


Der Inhalt

Marie Solheid und François Reiff sind vermutlich die bekanntesten Opfer des Hohen Venns: Sommer 1870: Beim Tanze auf der Kirmes im Sommer in Jalhay lernen sich die beiden jungen Leute kennen. Schon bald sollte die Hochzeit sein. Im Januar 1871 machen sich Marie und François auf den Weg Xhoffraix, Maries Geburtsort, um ihre Heiratspapiere zu besorgen. Doch dann bricht ein furchtbarer Schneesturm über sie herein. Wochen später, am 22. März 1871, findet ein preußischer Zollbeamter, nach der Schneeschmelze zum ersten Mal auf Patrouille, am Grenzstein 151 die Leiche der 24-jährigen Maria Solheid.


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